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Pressemeldung von Hermann Schaus


Räumung des Protest-Camps am Frankfurter Flughafen - CDU und Grüne verhandeln, derweil fallen Bäume für eine grundfalsche Flughafenpolitik

Zur Räumung des Camps durch mehrere Hundertschaften der Polizei für die Rodung des Waldes. Seit Monaten protestieren Aktivisten gegen die geplante Rodung des Treburer Waldes, weil dort ein Waldstück für einen Autobahnzubringer zum neuen Terminal am Frankfurter Flughafen weichen soll:

 

"Der CDU-Innenminister lässt – in Eintracht mit Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) - ein Protest-Camp räumen, um weiteren Wald rund um den Frankfurter Flughafen zu roden. Kurz nach einer Landtagswahl, wie schon Anfang 2009 in Kelsterbach. Und die Grünen sondieren unterdessen in ‚freundschaftlicher Atmosphäre‘ mit dem Noch-Koalitionspartner, der dies aller Wahrscheinlichkeit nach auch in den nächsten fünf Jahren bleiben soll.

Der am Wahlabend von den Grünen mantraartig wiederholte Satz ‚Hessen war nie grüner‘ hat schon wenige Tage später einen bitteren Beigeschmack. Bäume fallen für die weitere Expansion des Flughafens. Schon der letzte Flughafenausbau hat die versprochenen Arbeitsplätze nicht gebracht, stattdessen nur mehr Lärm, mehr CO2-Ausstoß und mehr Schadstoffe für die Region. Die Billigflieger für die das neue Terminal gebaut werden sollen, bringen die bisherigen Jobs am Flughafen sogar noch unter erheblichen Druck."

Siebenunddreißig Jahre nach Holger Börners Satz „Nach der Startbahn wird kein weiterer Baum für den Flughafenausbau fallen“ stehe der Kurs am Flughafen weiter auf Expansion, so Schaus. Dabei seien die Grenzen der Belastbarkeit für Mensch und Natur längst überschritten.

"Die heutige Räumung ist Symptom einer grundfalschen Flughafenpolitik. DIE LINKE erklärt sich solidarisch mit allen Menschen, die im Treburer Wald und anderswo friedlich gegen den weiteren Ausbau des Flughafens protestieren."


Kontakt im Landtag

Hermann Schaus
Hessischer Landtag
Schlossplatz 1-3
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65183 Wiesbaden

Fon: 0611/350-6076
Fax: 0611/350-6091

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