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Pressemeldung von Hermann Schaus


Fall Acciona: WISAG verspricht Tarif-Übernahme – und muss das auch einhalten

Nach langen Protesten der Belegschaft der Firma Acciona, die als Bodenverkehrsdienstleister von der Firma WISAG abgelöst wird, wurde nun ein Tarifvertrag zwischen der Gewerkschaft ver.di und WISAG abgeschlossen, der die bisherigen Tarifkonditionen für die zu übernehmenden Beschäftigten sichert.

 

"Es ist gut, dass die Acciona-Belegschaft nun erst einmal Planungssicherheit erhält. Damit wird die Tatsache, dass das Wirtschaftsministerium die Vergabe überhaupt an ein nicht tarifgebundenes Unternehmen durchgeführt hat, hoffentlich ausgebügelt. Klar ist: WISAG muss die Tarifstandards nun auch langfristig halten – und nicht, wie an den Berliner Flughäfen geschehen, neue Tochterunternehmen gründen, um sich der Tarif-‚Altlasten‘ zu entledigen. Die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste machen eine harte Arbeit und verdienen einen fairen Umgang und gute Arbeitsbedingungen."

DIE LINKE habe die berechtigten Proteste der Acciona-Beschäftigten von Anfang an unterstützt und den Vorgang im August auch zum Thema einer Aktuellen Stunde im Hessischen Landtag gemacht, so Schaus. Nicht nur die bisherigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Acciona seien davon betroffen, auch die Kolleginnen und Kollegen bei anderen Unternehmen, die unter Preisdruck gerieten, seien davon betroffen. Ebenso hänge die Sicherheit der Fluggäste von guten Arbeitsbedingungen beim Bodenpersonal ab.            

"Die Unsicherheit für die Beschäftigten war überhaupt erst die Folge der unsäglichen, von der EU forcierten Liberalisierung der Bodenverkehrsdienste und einer Ausschreibepraxis, bei der der Wettbewerb auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird. DIE LINKE tritt weiterhin ein für gute Arbeit am Frankfurter Flughafen und anderswo."


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